was wir noch wissen sollten

Hausaufgaben in der Primarstufe

Sinn und Zweck

Durch Hausaufgaben soll das im Unterricht Erarbeitete geübt, wiederholt, vertieft und angewendet werden. So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause. Als Eltern erfährt man, was ein Kind schon kann bzw. wo es noch Unterstützung benötigt. Gleiches gilt auch für die Lehrkraft. Erziehungsberechtigte haben die Gelegenheit, sich einen Einblick in die Unterrichtsinhalte und Fortschritte ihres Kindes zu verschaffen.

Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler an regelmäßiges und eigenverantwortliches Arbeiten herangeführt. Sie organisieren Lernvorgänge, wählen die geeignete Arbeitstechnik und entwickeln ihre eigene Handlungsplanung. Erste kleine Pflichten werden erfüllt, Prioritäten müssen gesetzt werden.

Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und können auf die nächste Unterrichtsstunde vorbereiten. Hausaufgaben können je nach Leistungsvermögen und individueller Situation differenziert werden.

Grundsätzliches

Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe verfahren mit dem Thema Hausaufgaben unterschiedlich und individuell. So gibt es z. B. Hausaufgaben als Wochenplan oder aber auch klassisch am Ende einer Unterrichtsstunde zum erarbeiteten Thema.

Hausaufgaben erwachsen aus dem vorangegangenen Unterricht und sollen so beschaffen sein, dass Schülerinnen und Schüler diese ohne Unterstützung von Eltern bearbeiten können. Daher sollten die Schüler diese auch weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich erledigen.

Zeitlicher Rahmen

Als Faustregel kann gelten:

Hausaufgaben sollten bei konzentriertem Arbeiten die folgenden Zeiten nicht übermäßig überschreiten:

und 2. Klasse: 30 bis max. 45 Minuten

und 4. Klasse: 60 bis max. 90 Minuten

Kontrolle der Hausaufgaben

Die Kontrolle der Hausaufgaben regeln die Lehrkräfte individuell. Je nach Art und Umfang können diese nicht immer umfassend auf Richtigkeit jeder Aufgabe überprüft werden. Auch stichprobenartige Kontrollen der Hausaufgaben sind möglich. Häufig können die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben durch Lösungsblätter selbstständig kontrollieren.

Klassenlehrerprinzip

Eine Klassenlehrkraft unterrichtet in der Klasse eines der Fächer Deutsch oder Mathematik, sowie möglichst viele Nebenfächer.

Die Schülerinnen und Schüler haben dadurch in der Regel eine feste Bezugsperson über den Zeitraum von zwei Schuljahren (Klassenstufe 1/2 bzw. 3/4).

Die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte stehen in engem Kontakt und stimmen sich im Sinne der Klasse ab.

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