Gemeinschaftsschule

Sekundarstufe (Jahrgangsstufe 5 – 10)

Die Schuljahre Ihres Kindes in der weiterführenden Schule bis zur Erfüllung der Schulpflicht (Sekundarstufe 1) bilden die Grundlage allen späteren beruflichen und lebenslangen Lernens.

An der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen werden jeweils zwei bzw. drei Klassen in jeder Jahrgangstufe von 5 bis 10 der Sekundarstufe 1 beschult. In jeder Jahrgangsstufe wird inklusiv unterrichtet. Behinderte und nicht behinderte Kinder lernen gemeinsam.

Die Augustenburg Gemeinschaftsschule ist eine Schule, in der Kindern viele Wege offen stehen um den für sie passenden und bestmöglichen Abschluss (Hauptschule, Realschule, Abitur) zu erreichen.

Wir sind in der Sekundarstufe eine Ganztagesschule mit rhythmisierter Tagesstruktur, welche den Schülern nach entsprechenden Inputs die Möglichkeit gibt, in dem für sie gewünschten bzw. angestrebten Niveau zu lernen.
So können sich zum Beispiel gute Realschüler auf dem erweiterten Niveau weiterbilden, um sich auf die Sekundarstufe 2 und somit das Abitur vorzubereiten.

Jede Jahrgangsstufe ist in heterogene Gruppen aufgeteilt. Zwischen den Lerngruppen besteht Durchlässigkeit (Mischung der Gruppen in Wahlangeboten, gemeinsames Lernen von Partnern und Gruppen aus unterschiedlichen Lerngruppen in der Lernlandschaft: Arbeitsplätze auf den Fluren-Differenzierungsräume, gemeinsame Veranstaltungen, wie Ausflüge, Museumsbesuche…)

Die Lernlandschaft stellt den äußeren Rahmen für eine effektive Lernumgebung dar. Die Lernumgebung versteht sich als Lehr-und Lernsetting, die die individuellen Unterschiede der Lernenden berücksichtigen und die Schüler und Schülerinnen als aktiv Lernende unterstützen. In der Lernlandschaft einer Gemeinschaftsschule hat jeder Lernpartner einen Einzelarbeitsplatz, es gibt Lernnischen (Arbeitsmöglichkeiten) für kooperative Arbeits- und Lernformen.

In der Lernlandschaft befinden sich klar strukturierte Materialzonen, die die Lernpartner selbstständig nutzen können.

Mit dem Lernjob (Arbeitsauftrag) der entsprechenden Niveaustufe bearbeitet der Schüler, die Schülerin die darin festgelegten Aufgaben. Dies kann in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen. Die Kontrolle erfolgt selbständig an den entsprechenden Kontrollwänden.

Diese helfen Lernprozesse sichtbar zu machen, sie helfen den individuell zu fördernden Lernpartnern ihr kognitives, soziales und emotionales Potential umfassend zu entwickeln. Dazu gehört u.a. das Lerntagebuch, mit dessen kontinuierlicher Nutzung entscheidende Entwicklungsschritte der Lernpartner erreicht werden sollen. Selbsteinschätzung und Selbstreflexionskompetenz verbessern sich spürbar. Zudem dient es als Feedbackinstrument für Eltern, Lernpartner und Lernbegleitern.

Der Wochenplan stellt eine weitere Methode zur Öffnung des Unterrichts in Richtung selbstorganisiertes Lernen dar und bietet gleichzeitig eine übersichtliche Kontrolle für Lernpartner, Lernbegleiter und Eltern über zu erledigende Aufgaben.

Schulisches Coaching ist ein zentrales Element der Gemeinschaftsschulen. Coaching soll erreichen, dass die Schüler schon früh in die Gestaltung ihres Lebens - vor allem in die Gestaltung ihrer Schullaufbahn- eingebunden werden und dabei lernen Frei- und Entscheidungsräume positiv zu nutzen und zu gestalten.

Im schulischen Coaching wird die Entwicklung der Lern- und Arbeitsfähigkeit, sowie der Persönlichkeitsentwicklung begleitet, sowie Begabungen unterstützt.

Der individuelle Förderplan ist ein Baustein des schuleigenen Förderkonzepts und wird im Kontext mit anderen Förderbausteinen (wie Lernen in heterogenen Gruppen, Stationslernen, Wochenplan- Werkstattarbeit, Kompetenzraster, Portfolio, Wahlangebote…) verstanden.

Ein individueller Förderplan orientiert sich vorrangig an den Stärken und Fähigkeiten der Lernpartner und nicht an den Defiziten, d.h. besondere Lernleistungen in den einzelnen Bereichen werden erfasst, ebenso die Lernschwierigkeiten, darauf aufbauend wird eine begrenzte Anzahl an Zielen mit konkreten Arbeits- und Zeitplänen benannt. Er unterliegt einer dynamischen Fortentwicklung und wird jährlich angepasst, kritisch reflektiert und aktualisiert. Die Förderplangespräche finden mit Eltern und Schülern statt.

An Gemeinschaftsschulen werden zum Schulhalbjahr und am Schuljahresende

Lernentwicklungsberichte anstelle von Zeugnissen erstellt. Noten werden im Lernentwicklungsbericht (LEB) zusätzlich ausgewiesen, sofern es die Eltern wünschen oder beim Wechsel auf andere Schularten notwendig ist.

In den Abschlussklassen gibt es auch an der Gemeinschaftsschule Zeugnisse mit Noten.

Der LEB ist eine detaillierte Rückmeldungen zum individuellen Lern- und Entwicklungsstand der Schüler*innen. Das bedeutet, es werden Aussagen zum Erreichen einzelner Kompetenzen oder Lernbereiche sowie zur individuellen Lernentwicklung gemacht.

Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Lernen durch Lehrkräfte aller Schularten , neuesten naturwissenschaftlichen Räumen sowie einem breiten Multimedia- Angebot mit Interaktiven Whiteboards, Laptops und IPads in allen Jahrgängen. Mit selbsterstellten Erklärvideos, Greenscreens und vielem mehr lernen so die Kinder von- und miteinander und sind so gleichzeitig auf die Anforderungen für weiterführende Schulen, dem Beruf und Studium vorbereitet.
Auch die Berufsorientierung spielt bei uns eine wichtige Rolle. Beginnend in Klasse 5 lernen die Schüler ihre eigenen Interessen, Kompetenzen und Ziele kennen zu lernen. Im Fokus haben wir dabei die Anforderungen der Arbeitswelt, auf die hin junge Menschen orientiert werden.
Somit begegnen wir der Unterschiedlichkeit unserer Lernenden mit individueller Förderung und lassen Ihnen möglichst lange den Weg zu allen allgemeinbildend Abschlüssen offen.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf „Alle erlauben“ erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen und die Möglichkeit, einzelne Cookies zuzulassen oder sie zu deaktivieren, erhalten Sie unter dem Menüpunkt "Cookies"