Unser Schulgarten! Erste Arbeiten im Frühling: Baumschnitt

Obstbäume zu beschneiden ist eine Kunst an sich. Dafür braucht man das richtige Werkzeug und viel Wissen über das (Blüten)Wachstum und die Fruchtbildung der Gewächse. Konkret heißt das: die Äste abschneiden, die kreuz und quer wachsen, damit die Bäume mehr Licht bekommen. Aber auch die Wassertriebe, die senkrecht in Richtung Himmel wachsen, Wasserschoße genannt, abschneiden, damit kein Saftstau entsteht.

Das und viel mehr erfuhren die Schüler*innen, die den Schulgarten jeden Montag betreten und ihn pflegen, theoretisch und praktisch. Zu Hilfe kam Herr Hogen vom Gartenbau der Ortsverwaltung Grötzingen. Er und seine Mitarbeiter helfen jedes Mal, wenn der Schulgarten eine professionelle Unterstützung braucht. An dieser Stelle nochmals ausdrücklichen Dank dafür!

Einige mutige Schüler*innen trauten sich, natürlich unter Aufsicht, die großen Astscheren in der Hand zu halten und die bis drei Zentimeter dicke Äste zu schneiden. Leicht war es nicht … im Vergleich zu den Gartenscheren, mit denen sich dünne Zweige leicht abschneiden ließen.

Genau so wichtige Aufgabe war es, den Schulgarten wieder in Ordnung zu bringen. Die neu beschnittenen und die alten Äste vom vorigen Jahr und das alte Laub auf den Kompost zu bringen oder mit dem Dienstwagen von Herrn Hogen auf die städtische Kompostieranlage zu bringen – wir schwitzten alle von viel Arbeit nach der Winterruhe und waren dann doch sehr froh, als die Arbeit zu Ende war.

Wie jedes Jahr wieder, ist der Schulgarten jetzt bereit, uns im Frühling, Sommer und Herbst zu grüßen und viel Freude beim Aussäen und Ernten zu schenken. (I.B.)

Verbraucherschutzpreis 2018 – Bericht der Sechstklässler

„Welche Apps haben Sie benutzt, um die Fußball-WM-2006 zu verfolgen?“, fragte die Kultusministerin Frau Dr. Susanne Eisenmann am 27.06.18 nicht ganz ohne Hintergedanken im Großen Saal des Verbraucherministeriums in Stuttgart zur Preisverleihung des Verbraucherschutzpreises 2018. Kurzes Nachdenken im Publikum – denn damals gab es doch noch gar keine Apps. Richtig!

Heute jedoch gehören die digitalen Welten wie auch die Sozialen Netzwerke bereits zum Alltag nicht nur der Erwachsenen sondern vor allem auch zu dem der Jugendlichen. Für die jungen Menschen existiert das „digitale Ich“ ganz selbstverständlich neben dem „Ich“ in der analogen Welt.

Das verantwortungsvolle Verhalten in der digitalen Welt war dementsprechend auch das fächerübergreifende Thema, mit der die Lerngemeinschaft 6 der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen sich im Rahmen des Unterrichts über mehrere Wochen beschäftigte: Bist du in vielen Sozialen Netzwerken aktiv? Gibst du deinen echten Namen preis? Legst du Wert auf Datenschutz? Ist es für dich ok, dass andere Leute deine Bilder sehen? Hast du schon mal jemanden per Internet beleidigt? 

Diese und viele andere Fragen haben die Sechstklässler in einer Umfrage sich selbst und anderen gestellt. Die Ergebnisse wurden mit dem Excel-Programm ausgewertet und in Diagrammen dargestellt, Präsentationen mit dem Power-Point-Programm entworfen, Plakate vorbereitet und präsentiert, Videos gedreht und …
Die Lerngruppen haben sich mit diesem Konzept um den Verbraucherschutzpreis des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz 2018 beworben. Und das mit Erfolg!

Denn die kritische Auseinandersetzung der Lerngemeinschaft mit den digitalen Lebenswelten gewann den 3. Platz und 250 Euro Preisgeld! Zehn SchülerInnen bekamen als Vertreter aller Sechstklässler die Auszeichnung im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Ministerium in Stuttgart persönlich überreicht. „Wir bleiben dran!“ verkündete Cheyenne während der Präsentation vor Ministern, ihre Augen leuchteten…

Autorenteam: Dr. Inna Beier und Herr Kempf und die Sechstklässler des Jahrgangs 2017/2018

 

Hintergrundinformation:
‚Der Verbraucherschutzpreis wird gemeinsam vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und der Verbraucherkommission Baden-Württemberg (im Jahr 2018) bereits zum fünften Mal verliehen. Die Preisträger werden durch eine Jury von Vertreterinnen von Verbraucherministerium, Kultusministerium und Verbraucherkommission ausgewählt. Mit dem Motto „Bei uns wird VERBRAUCHERBILDUNG groß GESCHRIEBEN – Verantwortungsvolles Verhalten in der digitalen Welt“ verfolgt der Preis das Ziel, Schulen für Projekte zu motivieren, welche die kritische Auseinandersetzung mit Angeboten der digitalen Welt sowie den Themen der Verbraucherbildung für junge Menschen thematisieren.‘ (Quelle: https://verbraucherportal-bw.de/,Lde/Startseite/Information_Bildung/Verbraucherschutzpreis+fuer+Schulen vom 01.07.2018)

Verbraucherschutzpreis 2018 – Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen erzielt dritten Platz beim Wettbewerb

Am Mittwoch, den 27. Juni 2018 wurde die Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen beim Wettbewerb um den Verbraucherschutzpreis 2018 als eine von vier allgemeinbindenden Schulen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet. Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 unter Leitung von Frau Dr. Beier und Herrn Kempf erhielten mit ihrem Projekt ‚Das Digitale Ich – Wie stelle ich mich digital dar?‘ den dritten Platz.

Ziel des Wettbewerbs war es, die Verbraucherbildung an baden-württembergischen Schulen zu stärken unter dem diesjährigen Motto „Bei uns wird VERBRAUCHERBILDUNG groß GESCHRIEBEN – Verantwortungsvolles Verhalten in der digitalen Welt“.

Die Schülerinnen und Schüler unserer 6. Klassen setzten, wie der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, bei der Preisleihung in Stuttgart bekundete, beeindruckende „tolle, alltagsnahe Projekte“ um. In Anwesenheit der Kultusministerin Frau Dr. Susanne Eisenmann erhielten vier baden-württembergische Schulen ihre Auszeichnungen.

Weitere Berichte aus Schüler- und Lehrerhand folgen hier in Kürze.

Mehr Informationen erhalten Sie unter:

 

 

Viele Grüße

Pascal Schütt

 

 

Stellvertretender Geschäftsführer

Projekt „Mittelalter“ – Vorbereitung der Präsentationen

Gleich, welches Thema unsere Lernpartner für Ihre jeweilige Präsentation im zweiwöchigen März-Projekt „Mittelalter“ gewählt haben, in den Fluren und Lerngruppenräumen der Jahrgangsstufe 7 hämmert, näht, schraubt, leimt, schreibt, malt, bastelt und werkelt es. Die Anschauungsobjekte für die Projektpräsentationen werden mit großem Eifer und enormer Präzision hergestellt: Kleidungsstücke, Nachbauten von Werkzeugen oder Waffen, Baupläne, Kartonage-Städte und Dörfer, handwerkliche Werkstätten und komplette Modelle von Burgen, Berufs- und Kleidungs-Accessoires entstehen in zwei Projektwochen.Continue reading

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