Schulanmeldung der neuen Erstklässler an der Augustenburg GMS Grötzingen

Am 26. und 27. Februar war es wieder so weit. Bereits zum 9. Mal fand die Schulanmeldung der neuen Erstklässler in Form eines Stationenlaufs statt. Das Schöne an dieser Art der Durchführung ist, dass das Kind im Mittelpunkt der Veranstaltung steht.

An beiden Nachmittagen versammelten sich jeweils knapp über 30 Kinder im Schulhof der Augustenburg GMS Grötzingen. Nach einer kurzen Begrüßung und der Einteilung in Vierergruppen durften die Schulanfänger, betreut von Paten aus den 3. und 4. Klassen, in die Klassenzimmer losziehen. Dort erwarteten sie fünf Stationen. Mit Laufkarte versehen, die an den einzelnen Stationen nach „Erledigung“ der Aufgabe abgestempelt wurde, durchliefen die Gruppen die einzelnen Räume. Den Kindern war bei der Durchführung der Aufgaben gar nicht bewusst, dass die Betreuer der Stationen hierbei verschiedene Bereiche im Visier hatten. Grobmotorik, Feinmotorik, Raum-Lage-Beziehungen, auditive und visuelle Wahrnehmung standen auf dem Programm. Dabei war es den Lehrerinnen, Lehrern und Erzieherinnen wichtig, dass bei den Kindern die Freude im Vordergrund stand und das Gefühl vermittelt wurde, etwas Wichtiges in der Schule getan zu haben.

Die Eltern konnten es sich während der „Wartezeit“ nach Abgabe der Unterlagen gut gehen lassen. Unsere Sechstklässler boten in der Mensa Kaffee und Kuchen an. Vielen Dank!

Ein Dankeschön geht auch an den Förderkreis unserer Schule, der mit einem Stand u.a. mit Schul-T-Shirts und der CD mit unserer Schulhymne anwesend war. Ebenso danken wir unserer Elternbeiratsvorsitzenden Frau Pepper, die den Eltern gerne Auskunft über unsere Schule gab.

Am Ende trafen sich Kinder und Eltern wieder im Schulhof. Jeder Schulanfänger bekam eine mit dem eigenen Namen versehene Teilnahmeurkunde (Dank an Herrn Strauß!).

Wir freuen uns über zwei gelungene Nachmittage, an denen alle Kolleginnen und Kollegen der Primarstufe im Einsatz waren.

Erfolgreiches Schulkonzept in neuen Räumen

Hier finden derzeit noch die letzten Außen- und Innenarbeiten am Neubau statt.

In wenigen Wochen bezieht die Augustenburg Gemeinschaftsschule ihre beiden Neubauten auf dem Schulgelände in Grötzingen. Endlich ist die Zeit des Provisoriums in Containern vorbei und man kann das erfolgreiche Konzept der Starterschule wieder ohne Kompromisse aufgrund räumlicher Gegebenheiten durchführen. Zusätzlich bieten die Räume nun die Möglichkeit, Unterricht mit praktischer oder medialer Unterstützung auf dem derzeit höchstmöglichen Standard anbieten zu können. Hier kommen die Vorteile einer Gemeinschaftsschule nun noch stärker zum Tragen.

Die Augustenburg Gemeinschaftsschule ist eine Schule, in der Kindern und Jugendlichen alle Wege offen stehen, um den für sie passenden und bestmöglichen – Abschluss – Hauptschule, Realschule, Abitur – zu erreichen.

Als Ganztagesschule mit rhythmisierter Tagesstruktur lernen die Schüler/innen nach entsprechenden Inputs auf ihrem derzeit abrufbaren Niveau, ohne sich bereits früh auf einen Schulabschluss festlegen zu müssen. Trotzdem können sich zum Beispiel gute Realschüler auf dem erweiterten Niveau weiterbilden um sich auf die Sekundarstufe 2 und somit das Abitur vorzubereiten.

Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Lernen durch Lehrkräfte aller Schularten, neuesten naturwissenschaftlichen Räumen sowie einem breiten Multimedia- Angebot mit Interaktiven Whiteboards, Laptops und IPads in allen Jahrgängen. Mit selbst erstellten Erklärvideos, Greenscreens und vielem mehr lernen die Kinder von- und Miteinander und werden so gleichzeitig auf die Anforderungen für weiterführende Schulen, dem Beruf und Studium vorbereitet.

Ausgehend von der Unterschiedlichkeit der Lernenden bleibt mit individueller Förderung und der Arbeit auf unterschiedlichen Niveaustufen für die Schülerinnen und Schüler möglichst lange der Weg zu allen allgemeinbildenden Abschlüssen in Baden-Württemberg offen

Unser Schulgarten! Erste Arbeiten im Frühling: Baumschnitt

Obstbäume zu beschneiden ist eine Kunst an sich. Dafür braucht man das richtige Werkzeug und viel Wissen über das (Blüten)Wachstum und die Fruchtbildung der Gewächse. Konkret heißt das: die Äste abschneiden, die kreuz und quer wachsen, damit die Bäume mehr Licht bekommen. Aber auch die Wassertriebe, die senkrecht in Richtung Himmel wachsen, Wasserschoße genannt, abschneiden, damit kein Saftstau entsteht.

Das und viel mehr erfuhren die Schüler*innen, die den Schulgarten jeden Montag betreten und ihn pflegen, theoretisch und praktisch. Zu Hilfe kam Herr Hogen vom Gartenbau der Ortsverwaltung Grötzingen. Er und seine Mitarbeiter helfen jedes Mal, wenn der Schulgarten eine professionelle Unterstützung braucht. An dieser Stelle nochmals ausdrücklichen Dank dafür!

Einige mutige Schüler*innen trauten sich, natürlich unter Aufsicht, die großen Astscheren in der Hand zu halten und die bis drei Zentimeter dicke Äste zu schneiden. Leicht war es nicht … im Vergleich zu den Gartenscheren, mit denen sich dünne Zweige leicht abschneiden ließen.

Genau so wichtige Aufgabe war es, den Schulgarten wieder in Ordnung zu bringen. Die neu beschnittenen und die alten Äste vom vorigen Jahr und das alte Laub auf den Kompost zu bringen oder mit dem Dienstwagen von Herrn Hogen auf die städtische Kompostieranlage zu bringen – wir schwitzten alle von viel Arbeit nach der Winterruhe und waren dann doch sehr froh, als die Arbeit zu Ende war.

Wie jedes Jahr wieder, ist der Schulgarten jetzt bereit, uns im Frühling, Sommer und Herbst zu grüßen und viel Freude beim Aussäen und Ernten zu schenken. (I.B.)

Digital unterwegs im Unterricht an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

„Hier sind die iPads auf dem Tisch und die Laptops sind drüben im Lernatelier. Jetzt gehts los!“, nach dieser Ankündigung des Lernbegleiters sind die Schüler*innen hoch motiviert, ihre eigenen Lernwege im Unterricht digital zu gestalten. Dabei entstehen Erklärvideos, Greenscreenvideos und Power-Point-Präsentationen, je nach Fach und gegebenen Zeitrahmen.

Die Digitalisierung des schulischen Alltags wird an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen schon seit einiger Zeit ernst und professionell wahrgenommen.

Die Schüler entwickeln neben den Fach- und Sozialfähigkeiten ebenso die Medienkompetenz, die als absolut wichtige Schlüsselkompetenz in der heutigen Gesellschaft gilt. Die meisten Schüler*innen bringen ihre Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Medien schon mit in den Unterricht und die Lernbegleiter setzen die Medienbildung im schulischen Kontext fort.

Das Ziel der Arbeit ist die Schüler zu sensibilisieren, mit den Medien sinnvoll, reflektiert und verantwortungsbewusst umzugehen, die Informationen zu erfassen und sie zu nutzen. Aber auch kritisch zu hinterfragen.

Im schulischen Alltag an der AGG nutzen wir inzwischen viele digitale Unterstützungssysteme, die besonders beim selbständigen Erlernen und Vertiefen neuer Inhalte den Schüler*innen helfen.

Im Deutschunterricht verwenden wir zum Beispiel oft digitale Hilfsmittel zum Kooperativen Schreiben in den Schreibkonferenzen. So entstehen tolle spannende Texte gemeinsam erarbeitet und schon digital verfasst. Im Matheunterricht werden Erklärvideos zum Vorbereiten auf Arbeiten und zum Vertiefen der Lerninhalte produziert. Greenscreenvideos und Power-Point-Präsentationen helfen beim Begreifen der historischen Ereignisse und geographischen Phänomene. Für eine transparente Kommunikation mit Eltern helfen ebenso digitale Wege in Form eines cloudbasiertern Tauschordners, der immer wieder mit Elternbriefen, Lösungen und Meisterwerken aktualisiert wird.

Das digitale Arbeiten an der AGG ist inzwischen kein neues Phänomen mehr und ist ein integrativer Bestandteil der Schule und der Lebenswelt der Digital Natives.

Abitur an der Gemeinschaftsschule

Grundsätzlich kann ein Schüler / eine Schülerin an einer Gemeinschaftsschule in BW das allgemeine Abitur ablegen. Dies wird in Karlsruhe sicher auch in 6 Jahren an einer Gemeinschaftsschule möglich sein, wenn die gymnasiale Oberstufe an einer Karlsruher Gemeinschaftsschule eingerichtet ist. Wir gehen davon aus, dass die Stadt Karlsruhe sich bis Sommer 2019 auf einen Standort festgelegt hat, sicher ist allerdings schon, dass dieser Standort nicht die Augustenburg Gemeinschaftsschule sein wird.

Wie sind nun aber die Zugangsbedingungen für die gymnasiale Oberstufe?
Am Ende der Klasse 10 muss unterschieden werden, auf welchem Niveau der Schüler unterrichtet wurde.
Wurde in Klasse 9 und 10 durchgängig auf mittlerem Niveau (entspricht der Realschule) unterrichtet, wird am Ende des Schuljahres die Realschulabschlussprüfung abgelegt. Mit bestandener Prüfung wird der Schüler / die Schülerin wie ein Realschüler behandelt und kann mit den auch für Realschüler geltenden Zugangsbedingungen (Notenschnitt) auf ein berufliches Gymnasium wechseln, um dort das Abitur anzustreben. Ein Wechsel auf ein allgemeinbildendes Gymnasium ist nicht möglich, mit den entsprechenden Zugangsnoten aber auf die gymnasiale Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule.

Hat ein Schüler / eine Schülerin in Klasse 9 und 10 durchgängig auf erweitertem Niveau (entspricht gymnasialem Niveau) gearbeitet, kann ohne Prüfung auf ein allgemeinbildendes Gymnasium in Klasse 10 (das ist der Beginn der Oberstufe im Gymnasium) gewechselt werden. Das Profilfach des allgemeinen Gymnasiums muss dabei nicht(!) mit dem Profilfach der bisherigen Gemeinschaftsschule übereinstimmen. Diese Aussage gilt natürlich auch, wenn man auf die gymnasiale Oberstufe der Gemeinschaftsschule wechselt.

Eine weitere Zugangsvoraussetzung für das allgemeine Gymnasium besteht bisher darin, dass der Schüler / die Schülerin ab Klasse 6 das Wahlangebot Französisch an der GMS wahrgenommen hat.

Unabhängig davon besteht natürlich auch für ein Schüler / eine Schülerin, die durchgängig auf erweitertem Niveau gearbeitet hat und bewertet wurde die Möglichkeit, das Abitur an einem beruflichen Gymnasium abzulegen. Diesen Weg gehen ca. 50 % der Abiturienten in Baden-Württemberg.

Wenn somit der Abschluss wie auf einem Gymnasium möglich ist, sollten andere Kriterien zur Schulwahl herangezogen werden. Für die Gemeinschaftsschule spricht:

  • Endgültige Entscheidung für den angestrebten Abschluss erst in Klasse 8
  • Unterschiedliche Stärken und Schwächen in den Fächern erzwingen keinen Schulwechsel
  • Hausaufgaben werden im Ganztagesbetrieb zum Großteil in der Schule erledigt.
  • Intensives Coaching über die ganze Schulzeit fördert die Schüler – Lehrerbeziehung
  •  inklusive Settings fördern die soziale Kompetenz

Informieren Sie sich doch an unserem Informationsabend am Mittwoch 20. Februar ab 19:00 Uhr!

F. Jordan, Rektor

Zurück in die Steinzeit

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts behandelt der Jahrgang 5 das Thema „Steinzeit“ innerhalb des Bildungsplan-Themas „Orientierung in der Zeit“. Neben der Aufarbeitung in Input- und Arbeitsphasen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler während des Werkstattunterrichts in Kleingruppen mit den Teilthemen wie Kleidung, Ernährung, Jagd und Werkzeuge/Waffen der Steinzeit. Plakate und Ausstellungsstücke werden erstellt, die Ergebnisse der Lerngruppe präsentiert.

Zur Wissenserweiterung und -vertiefung hat das Lehrerteam Herrn Hirschinger gewinnen können. Mit äußerst eindrucksvollem Material und umfangreichem Wissen demonstrierte er unter anderem, wie man in der Steinzeit Feuer machte und dieses auch transportierte.

Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen konnten so die Lernpartner wieder ans Werk gehen.

Es erwarten uns also spannende und interessante Präsentationen – wir freuen uns darauf!!

)

Erreichbarkeit der Eltern-& Förderkreis-Webseite

Liebe Besucher,

wie wir erfuhren, ist die Webseite der Elternschaft und des Förderkreises „ich-gehe-gern.de“ seit Jahresbeginn 2019 nicht mehr erreichbar. So werden einige Verknüpfungen und Links unseres Internetangebotes ihr Ziel nicht erreichen.

Inhalte des Förderkreises und der Elternschaft werden nach und nach in ein Internetangebot eingepflegt.

Die Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen, an einer Lösung arbeiten wir.

Ihre
Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

Neuer Caterer an der Gemeinschaftsschule Grötzingen

Liebe Eltern,

seit Januar 2019 haben wir an unserer Schule einen neuen Caterings Service, der die Mensa mit Essen versorgt. Unser Dank gilt an die Firma Sauter, die uns in den letzten Jahren ein vertrauensvoller Parnter war. Die Firma eltucano-Catering übernimmt ab sofort die Belieferung unserer Mensa. Wir sind mit der Stadt Karlsruhe und dem Unternehmen im Gespräch, um die ersten Startschwierigkeiten zu beheben und hoffen, dass das Essensangebot den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler entspricht und somit gut angenommen wird.

Friedbert Jordan, Rektor

Zwölf erfolgreiche Absolventen im zweiten Hauptschulabschluss-Jahrgang an der Starter-Gemeinschaftsschule

Am Freitag, 13.07.2018, konnten zwölf erfolgreiche Absolventen ihren Hauptschulabschluss feiern. Es waren die zweiten Hauptschulabsolventen an unserer Startergemeinschaftsschule. Bereits am Vortag feierten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 ihren erfolgreichen Realschulabschluss.

Mit einem bunten Programm wurde in der festlich dekorierten Begegnungsstätte gemeinsam mit Eltern, Mitschülern, Lehrern und einigen offiziellen Gästen gefeiert. Den Preis der Hauenstein-Stiftung erhielt Leonie Christoph für ihr besonderes soziales Engagement. Die Tänze der Inklusionsschüler begeisterten das Publikum genauso wie der Breakdance von José-Luis Glage. Das Lehrerteam hatte viele gute Wünsche für die Schüler vorbereitet. Großer Dank ging auch an die Elternbeirätin Susanna Colopi-Glage für die Unterstützung, und eine Fotoshow ließ die vergangenen Jahre Revue passieren. Nach der feierlichen Zeugnisübergabe durch Rektor Jordan gab es zum Abschluss noch einen Tanz-Flash Mob mit allen Schülern auf der Bühne. Eine rundum gelungene Abschlussfeier unserer 9er.

Wir danken für diesen Beitrag unserer Elternbeiratsvorsitzenden Veronika Pepper und Fr. Dr. Colopi Glage. Fotos mit freundlicher Genehmigung Fr. Pepper & Dr. Colopi Glage.

Erfolgreiche Karlsruher Starterschule – Erster Realschulabschluss in Grötzingen

Als Rektor der Nachbarschule in Berghausen hat Friedbert Jordan vor sechs Jahren den Beginn der Augustenburg Gemeinschaftsschule-Grötzingen verfolgt. Jetzt konnte er als Schulleiter hier den ersten Jahrgang mit Abschluss der Klasse 10 verabschieden: „59 Schülerinnen und Schüler haben mit Bravour ihr Ziel erreicht!“ Fünf davon sind Inklusionsschüler, für Friedbert Jordan das sichtbare Zeichen für eine sozial orientierte Schule, die sich deutlich vom herkömmlichen Modell der „alten Schule“ abhebe. Der beachtliche Notendurchschnitt der Absolventen liegt bei 2,3 – bei 29 Prozent steht eine Eins im Zeugnis vor dem Komma, einer erreichte sogar die 1,0. Die drei besten Schüler waren Felix Möller (1,0), Paula Jennen (1,2) und Kilian Gross (1,3). Felix Möller wurde von Rektor Jordan und Konrektorin Christine Schneider mit einem Preis für seine Leistungen ausgezeichnet. Den Preis der Hauenstein-Stiftung für besonderes soziales Engagement und soziale Leistungen überreichte Ortsvorsteherin Karen Eßrich an Charlotte Dörflinger. Mehr als zwei Drittel aller Absolventen werden danach auf anderen Schulen die allgemeine Hochschulreife anstreben.

Dass Grötzingen Starterschule für Karlsruhe würde, war fleißiger Überzeugungsarbeit zu verdanken, denn ein „harter Kern“ wollte die Gemeinschaftsschule. Elternbeirätin Veronika Pepper erinnert sich lebhaft an die ersten Kontakte mit dem Kultusministerium und dem damaligen Staatssekretär dort, Frank Mentrup: „Wir hatten bald politische Mehrheiten und die Unterstützung der Stadt. Die langjährige Erfahrung mit Inklusion an der Grötzinger Schule war ein wesentlicher Teil der erfolgreichen Bewerbung!“ Und natürlich die Unterstützung des Karlsruher Gemeinderates, in dem sich besonders Renate Rastätter für Grötzingen und die Gemeinschaftsschule engagierte. Mut war gefragt, auch bei den Eltern, welche ihre Kinder anmeldeten, „das war wie eine Autokauf nach Hochglanzprospekt ohne Probefahrt“, so Schulleiter Jordan. „Hier zeigte sich viel Vertrauen in Menschen“, ergänzt Veronika Pepper. Die Ersten heute mit Realschulabschluss in Grötzingen waren damals die wahren Pioniere, so die Anerkennung durch Karen Eßrich. Sie hätten sich ihren ersten Platz redlich verdient, lobt die Ortsvorsteherin, denn man habe ihnen „buchstäblich“ viele Steine inden Weg gelegt. Damit spricht Eßrich eine Widrigkeit an, die Schüler, Eltern, Lernbegleiter und alle andern im Schulbetrieb zunächst an Grenzen geraten ließ und dann alle doch miteinander verband. Im Schulhaus wurde nämlich bald Asbest gefunden, erst blieben die Räume geschlossen, die„Wohnungsnot“ brach aus. Dann kam der Abriss, vieles wurde in Container verlagert, der Schulhof schmolz auf ein Minimum zusammen und das Ende der Bautätigkeiten ist noch nicht erreicht. Alle wären Hand in Hand den neuen Weg gegangen und hätten das großartig hinbekommen: „Lehrer und Eltern haben einen großartigen Job gemacht!“, so Pepper. Zusammen habe man gelacht, aber auch gelitten oder sich aneinander gerieben, weiß Konrektorin Christine Schneider. Es war nicht immer einfach, doch durch das gemeinsame Erleben entwickelte sich eine Beziehung, die schlussendlich zum großartigen Erfolg dieses Abschlussjahrgangs geführt habe.

Dass dieser Erfolg sich fortsetzen wird, bewiesen 12 Absolventen die tags darauf als zweiter Jahrgang mit Hauptschulabschluss an der Gemeinschaftsschule verabschiedet werden konnten.

Bei der Abschlussfeier konnten Schülerinnen und Schüler ihre erworbene Kompetenz öffentlich machen. Sie spulten ein brillantes, mit viel Applaus bedachtes Programm ab: „ AGG Airlines, die First Class startet durch!“ Passend wünscht die Ortsvorsteherin den schulischen Trendsettern aus Grötzingen weiterhin einen glücklichen Flug und immer eine sanfte Landung: „Eure Koffer wurdenvon Eltern und Lehrern gut gepackt, packt euer Leben weiter so an!“

(StS)

Weitere Bilder der Veranstaltung folgen in Kürze. 

Würdige Abschlussfeier des Jahrgangs 10 am 12.07.2018 in der Begegnungsstätte Grötzingen

image_pdfimage_print