Wir ziehen um

Liebe Lehrkräfte,

liebe Eltern und Schüler/innen,

in den nun vor uns liegenden Osterferien findet der von uns lange herbeigesehnte Umzug der Klassenstufen 6 – 9 aus den Containern in den HD-Bau und Neubau C statt. Die Umzugskartons sind gefüllt, die Materialien der Lehrkräfte und Schüler verstaut und die Spedition ist beauftragt. Wir hoffen nun natürlich, dass alle Tische, Stühle, Möbel, Whiteboards, Laptops und Unterlagen nach den Ferien in den richtigen Zimmern gelandet und die elektronischen Geräte auch einsatzbereit sind. Mein Dank geht an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, mein Sekretariat und Herrn Veith, die sich durch die Hektik nicht anstecken ließen und sich nun auf die Ferien freuen können. Allerdings werden Lehrkräfte und Personal der Schule bereits in der zweiten Ferienwoche wieder in der Schule unterwegs sein, um einen einigermaßen reibungslosen Start am 29. April gewährleisten zu können.

An diesem Tag wird auch die neue Mensa ihren Betrieb aufnehmen. Wir hoffen, dann auch die immer noch nicht zufriedenstellende Essensauswahl unserer Cateringfirma in die richtige Richtung positiv beeinflussen zu können. Unser bewährtes Mensateam unter der Leitung von Frau Fitzi freut sich auf möglichst viele Esser in der freundlichen Atmosphäre der Neubaumensa.

Nach dem heutigen Stand werden die Schülertransporte zum Unterrichtsbeginn und –ende in den ersten Tagen nach den Ferien noch an der Augustenburgstraße halten. Der Umzug in die Staigstraße erfolgt dann nach Fertigstellung der Beschilderung.

Ich wünsche allen Lehrkräften, allen Schülerinnen und Schülern und allen weitern an der Schule Beschäftigten ein paar Tage des Durchschnaufens. Gemeinsam freuen wir uns auf die Nutzung der neuen Räume unserer Schule.

SYSTEM ERROR – Jahrgang 10 bei der Schulkinowoche

Letzten Dienstag machten sich 23 interessierte Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 auf den Weg in die Kaiserpassage nach Karlsruhe.

Wir sahen den Film System Error von Florian Opitz. Der Film nimmt die Grundprinzipien unseres Wirtschaftssystems genauer unter die Lupe. Wachstum, Arbeit und Wohlstand für alle – geht das überhaupt noch? Haben wir das System noch unter Kontrolle oder kontrolliert es uns?

Der Film zeigt unterschiedliche Akteure des globalen Wirtschaftssystems, lässt Großbauern und Fondsmanager zu Wort kommen. Aufnahmen aus verschiedenen Produktionsstätten veranschaulichen Wirtschaftsprozesse heute. Immer wieder geben Aufnahmen aus dem Weltall den Impuls, Dinge „von außen“ zu betrachten.

System Error stellt viele Fragen, gibt jedoch keine Antworten – „Sind Sie Optimist oder Pessimist?“ – war dann auch eine der ersten Fragen an den Filmemacher Florian Opitz, der uns im Anschluss an den Film per Skype live aus Berlin zugeschaltet war. Es entwickelte sich ein anregendes Gespräch und gab einigen Einblick, wer hinter diesem Film steht.

System Error ist ein interessanter Film, der aktuelle Themen aus dem EWG-Unterricht und auch aus den Diskussionen um Fridays for Future aufgreift. Auf alle Fälle ließ der Film einige nachdenkliche Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 zurück.

 

Schulfest – Tag der offenen Tür am Samstag, 18. Mai 2019

Nach langen Jahren der Provisorien ist es endlich soweit: Die Augustenburg Gemeinschaftsschule darf nach den Osterferien die Neubauten neben dem Schloss-Schul-Gebäude und dem Heinrich-Dietrich-Bau beziehen. Der Bauteil A erlaubt der Primarstufe neben den tollen Möglichkeiten der Stadtteilbibliothek die Nutzung neuer, heller Räumlichkeiten besonders für größere Inklusionsklassen. Der große Bauteil C bietet neben den Verwaltungs- und Fachräumen für BK, Musik, AES und den Naturwissenschaften drei Jahrgangsstufen einen Platz für Lernstudios und Inputräume. Ebenso wird die großzügige Mensa die neue Heimat für die Sekundarstufe sowie ab dem neuen Schuljahr für alle Schülerinnen und Schüler der Betreuungsangebote aus der Primarstufe. Wir wollen unsere Freude mit einem Schulfest – Tag der offenen Tür – am Samstag, 18. Mai (10:30 Uhr – 15:30 Uhr) zum Ausdruck bringen und gleichzeitig allen an der Schule Interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Grötzingen und Umgebung die Möglichkeit geben, neben den Gebäuden auch Unterrichtsformen unserer Schule kennen zu lernen.

Freuen wir uns auf einen neuen Schulabschnitt an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen mit herausragenden räumlichen Möglichkeiten. Gemeinsam wollen WIR diese Räume mit Leben erfüllen.

Friedbert Jordan, Rektor

Erfolgreiches Schulkonzept in neuen Räumen

Hier finden derzeit noch die letzten Außen- und Innenarbeiten am Neubau statt.

In wenigen Wochen bezieht die Augustenburg Gemeinschaftsschule ihre beiden Neubauten auf dem Schulgelände in Grötzingen. Endlich ist die Zeit des Provisoriums in Containern vorbei und man kann das erfolgreiche Konzept der Starterschule wieder ohne Kompromisse aufgrund räumlicher Gegebenheiten durchführen. Zusätzlich bieten die Räume nun die Möglichkeit, Unterricht mit praktischer oder medialer Unterstützung auf dem derzeit höchstmöglichen Standard anbieten zu können. Hier kommen die Vorteile einer Gemeinschaftsschule nun noch stärker zum Tragen.

Die Augustenburg Gemeinschaftsschule ist eine Schule, in der Kindern und Jugendlichen alle Wege offen stehen, um den für sie passenden und bestmöglichen – Abschluss – Hauptschule, Realschule, Abitur – zu erreichen.

Als Ganztagesschule mit rhythmisierter Tagesstruktur lernen die Schüler/innen nach entsprechenden Inputs auf ihrem derzeit abrufbaren Niveau, ohne sich bereits früh auf einen Schulabschluss festlegen zu müssen. Trotzdem können sich zum Beispiel gute Realschüler auf dem erweiterten Niveau weiterbilden um sich auf die Sekundarstufe 2 und somit das Abitur vorzubereiten.

Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Lernen durch Lehrkräfte aller Schularten, neuesten naturwissenschaftlichen Räumen sowie einem breiten Multimedia- Angebot mit Interaktiven Whiteboards, Laptops und IPads in allen Jahrgängen. Mit selbst erstellten Erklärvideos, Greenscreens und vielem mehr lernen die Kinder von- und Miteinander und werden so gleichzeitig auf die Anforderungen für weiterführende Schulen, dem Beruf und Studium vorbereitet.

Ausgehend von der Unterschiedlichkeit der Lernenden bleibt mit individueller Förderung und der Arbeit auf unterschiedlichen Niveaustufen für die Schülerinnen und Schüler möglichst lange der Weg zu allen allgemeinbildenden Abschlüssen in Baden-Württemberg offen

Unser Schulgarten! Erste Arbeiten im Frühling: Baumschnitt

Obstbäume zu beschneiden ist eine Kunst an sich. Dafür braucht man das richtige Werkzeug und viel Wissen über das (Blüten)Wachstum und die Fruchtbildung der Gewächse. Konkret heißt das: die Äste abschneiden, die kreuz und quer wachsen, damit die Bäume mehr Licht bekommen. Aber auch die Wassertriebe, die senkrecht in Richtung Himmel wachsen, Wasserschoße genannt, abschneiden, damit kein Saftstau entsteht.

Das und viel mehr erfuhren die Schüler*innen, die den Schulgarten jeden Montag betreten und ihn pflegen, theoretisch und praktisch. Zu Hilfe kam Herr Hogen vom Gartenbau der Ortsverwaltung Grötzingen. Er und seine Mitarbeiter helfen jedes Mal, wenn der Schulgarten eine professionelle Unterstützung braucht. An dieser Stelle nochmals ausdrücklichen Dank dafür!

Einige mutige Schüler*innen trauten sich, natürlich unter Aufsicht, die großen Astscheren in der Hand zu halten und die bis drei Zentimeter dicke Äste zu schneiden. Leicht war es nicht … im Vergleich zu den Gartenscheren, mit denen sich dünne Zweige leicht abschneiden ließen.

Genau so wichtige Aufgabe war es, den Schulgarten wieder in Ordnung zu bringen. Die neu beschnittenen und die alten Äste vom vorigen Jahr und das alte Laub auf den Kompost zu bringen oder mit dem Dienstwagen von Herrn Hogen auf die städtische Kompostieranlage zu bringen – wir schwitzten alle von viel Arbeit nach der Winterruhe und waren dann doch sehr froh, als die Arbeit zu Ende war.

Wie jedes Jahr wieder, ist der Schulgarten jetzt bereit, uns im Frühling, Sommer und Herbst zu grüßen und viel Freude beim Aussäen und Ernten zu schenken. (I.B.)

Digital unterwegs im Unterricht an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

„Hier sind die iPads auf dem Tisch und die Laptops sind drüben im Lernatelier. Jetzt gehts los!“, nach dieser Ankündigung des Lernbegleiters sind die Schüler*innen hoch motiviert, ihre eigenen Lernwege im Unterricht digital zu gestalten. Dabei entstehen Erklärvideos, Greenscreenvideos und Power-Point-Präsentationen, je nach Fach und gegebenen Zeitrahmen.

Die Digitalisierung des schulischen Alltags wird an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen schon seit einiger Zeit ernst und professionell wahrgenommen.

Die Schüler entwickeln neben den Fach- und Sozialfähigkeiten ebenso die Medienkompetenz, die als absolut wichtige Schlüsselkompetenz in der heutigen Gesellschaft gilt. Die meisten Schüler*innen bringen ihre Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Medien schon mit in den Unterricht und die Lernbegleiter setzen die Medienbildung im schulischen Kontext fort.

Das Ziel der Arbeit ist die Schüler zu sensibilisieren, mit den Medien sinnvoll, reflektiert und verantwortungsbewusst umzugehen, die Informationen zu erfassen und sie zu nutzen. Aber auch kritisch zu hinterfragen.

Im schulischen Alltag an der AGG nutzen wir inzwischen viele digitale Unterstützungssysteme, die besonders beim selbständigen Erlernen und Vertiefen neuer Inhalte den Schüler*innen helfen.

Im Deutschunterricht verwenden wir zum Beispiel oft digitale Hilfsmittel zum Kooperativen Schreiben in den Schreibkonferenzen. So entstehen tolle spannende Texte gemeinsam erarbeitet und schon digital verfasst. Im Matheunterricht werden Erklärvideos zum Vorbereiten auf Arbeiten und zum Vertiefen der Lerninhalte produziert. Greenscreenvideos und Power-Point-Präsentationen helfen beim Begreifen der historischen Ereignisse und geographischen Phänomene. Für eine transparente Kommunikation mit Eltern helfen ebenso digitale Wege in Form eines cloudbasiertern Tauschordners, der immer wieder mit Elternbriefen, Lösungen und Meisterwerken aktualisiert wird.

Das digitale Arbeiten an der AGG ist inzwischen kein neues Phänomen mehr und ist ein integrativer Bestandteil der Schule und der Lebenswelt der Digital Natives.

Erste Blicke ins neue Schulgebäude

Voller Spannung warten wir auf die Übergabe der neuen Räume an die Augustenburg Gemeinschaftsschule. Alle, die es nicht mehr erwarten können, dürfen hier bereits einmal einen Blick in das Gebäude werfen.

Abitur an der Gemeinschaftsschule

Grundsätzlich kann ein Schüler / eine Schülerin an einer Gemeinschaftsschule in BW das allgemeine Abitur ablegen. Dies wird in Karlsruhe sicher auch in 6 Jahren an einer Gemeinschaftsschule möglich sein, wenn die gymnasiale Oberstufe an einer Karlsruher Gemeinschaftsschule eingerichtet ist. Wir gehen davon aus, dass die Stadt Karlsruhe sich bis Sommer 2019 auf einen Standort festgelegt hat, sicher ist allerdings schon, dass dieser Standort nicht die Augustenburg Gemeinschaftsschule sein wird.

Wie sind nun aber die Zugangsbedingungen für die gymnasiale Oberstufe?
Am Ende der Klasse 10 muss unterschieden werden, auf welchem Niveau der Schüler unterrichtet wurde.
Wurde in Klasse 9 und 10 durchgängig auf mittlerem Niveau (entspricht der Realschule) unterrichtet, wird am Ende des Schuljahres die Realschulabschlussprüfung abgelegt. Mit bestandener Prüfung wird der Schüler / die Schülerin wie ein Realschüler behandelt und kann mit den auch für Realschüler geltenden Zugangsbedingungen (Notenschnitt) auf ein berufliches Gymnasium wechseln, um dort das Abitur anzustreben. Ein Wechsel auf ein allgemeinbildendes Gymnasium ist nicht möglich, mit den entsprechenden Zugangsnoten aber auf die gymnasiale Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule.

Hat ein Schüler / eine Schülerin in Klasse 9 und 10 durchgängig auf erweitertem Niveau (entspricht gymnasialem Niveau) gearbeitet, kann ohne Prüfung auf ein allgemeinbildendes Gymnasium in Klasse 10 (das ist der Beginn der Oberstufe im Gymnasium) gewechselt werden. Das Profilfach des allgemeinen Gymnasiums muss dabei nicht(!) mit dem Profilfach der bisherigen Gemeinschaftsschule übereinstimmen. Diese Aussage gilt natürlich auch, wenn man auf die gymnasiale Oberstufe der Gemeinschaftsschule wechselt.

Eine weitere Zugangsvoraussetzung für das allgemeine Gymnasium besteht bisher darin, dass der Schüler / die Schülerin ab Klasse 6 das Wahlangebot Französisch an der GMS wahrgenommen hat.

Unabhängig davon besteht natürlich auch für ein Schüler / eine Schülerin, die durchgängig auf erweitertem Niveau gearbeitet hat und bewertet wurde die Möglichkeit, das Abitur an einem beruflichen Gymnasium abzulegen. Diesen Weg gehen ca. 50 % der Abiturienten in Baden-Württemberg.

Wenn somit der Abschluss wie auf einem Gymnasium möglich ist, sollten andere Kriterien zur Schulwahl herangezogen werden. Für die Gemeinschaftsschule spricht:

  • Endgültige Entscheidung für den angestrebten Abschluss erst in Klasse 8
  • Unterschiedliche Stärken und Schwächen in den Fächern erzwingen keinen Schulwechsel
  • Hausaufgaben werden im Ganztagesbetrieb zum Großteil in der Schule erledigt.
  • Intensives Coaching über die ganze Schulzeit fördert die Schüler – Lehrerbeziehung
  •  inklusive Settings fördern die soziale Kompetenz

Informieren Sie sich doch an unserem Informationsabend am Mittwoch 20. Februar ab 19:00 Uhr!

F. Jordan, Rektor

Zurück in die Steinzeit

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts behandelt der Jahrgang 5 das Thema „Steinzeit“ innerhalb des Bildungsplan-Themas „Orientierung in der Zeit“. Neben der Aufarbeitung in Input- und Arbeitsphasen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler während des Werkstattunterrichts in Kleingruppen mit den Teilthemen wie Kleidung, Ernährung, Jagd und Werkzeuge/Waffen der Steinzeit. Plakate und Ausstellungsstücke werden erstellt, die Ergebnisse der Lerngruppe präsentiert.

Zur Wissenserweiterung und -vertiefung hat das Lehrerteam Herrn Hirschinger gewinnen können. Mit äußerst eindrucksvollem Material und umfangreichem Wissen demonstrierte er unter anderem, wie man in der Steinzeit Feuer machte und dieses auch transportierte.

Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen konnten so die Lernpartner wieder ans Werk gehen.

Es erwarten uns also spannende und interessante Präsentationen – wir freuen uns darauf!!

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Neuer Caterer an der Gemeinschaftsschule Grötzingen

Liebe Eltern,

seit Januar 2019 haben wir an unserer Schule einen neuen Caterings Service, der die Mensa mit Essen versorgt. Unser Dank gilt an die Firma Sauter, die uns in den letzten Jahren ein vertrauensvoller Parnter war. Die Firma eltucano-Catering übernimmt ab sofort die Belieferung unserer Mensa. Wir sind mit der Stadt Karlsruhe und dem Unternehmen im Gespräch, um die ersten Startschwierigkeiten zu beheben und hoffen, dass das Essensangebot den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler entspricht und somit gut angenommen wird.

Friedbert Jordan, Rektor

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