Tour de France – Review der Nizza-Fahrt vom September 2018

Kurzbericht und Eindrücke der Nizza-Fahrt unserer Französisch-Schülerinnen und -Schüler in Jahrgang 10

Vom 17. bis 22. September 2018 dauerte die diesjährige Fahrt der „Franzosen“ nach Nizza unter Leitung von Herrn Roth.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten bereits am ersten Tag St. Jean und Cap Ferrat. Höhepunkt war der Besuch in der Villa Rothschild.

Bitte lesen Sie weiter durch einen Klick auf den Schalter „Continue / Weiterlesen“… Wir danken für Ihr Interesse!

Am zweiten Tag folgte der Besuch der „Fünf Kontinente Gärten“ mit reizvollen Eindrücken:

Die nachfolgende Altstadt-Tour …

… erbrachte Spezialitäten aus Nizza: „Merda de Can“ – Gnocchis mit Hasche-Sauce.

     

Am 19.09.2018 besuchten die Schüler die Fresken der Villa Ephrussi:

Und machten eine kleine Einkaufstour…

Am vierten Tag, dem 20.09.18 besuchten wir Èze und die Fragonard Parfümfabrik:

Am vorletzten Reisetag stand das Künstlerdorf St. Paul en Vance auf dem Programm. Dort malten und lebten Matisse, Renoir und Picasso. Sie trafen sich am Café de la Place, wo man heute die Boules-Spieler sieht:

Danke für die tollen Einblicke in die französische Kultur!
Alle Fotos: Hr. Roth

 

 




Herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung des Förderkreises am Mittwoch, 18. Juli 2018 um 20 Uhr in der Mensa

Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Eltern und Lehrer der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen,

wir laden Sie herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am Mittwoch, 18. Juli 2018 um in der Mensa der Schule ein.

 

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung durch die 1. Vorsitzende und
    Bericht über die Aktivitäten des letzten Jahres
  2. Bericht von Kassenwart und Rechnungsprüfer –
    Entlastung des Vorstands
  3. Wahl des Vorstands, der Beisitzer und der Rechnungsprüfer
  4. Aktivitäten und Vorhaben –
    Ausblick auf das laufende Jahr
  5. Verschiedenes

 

Für eine bessere Planung bitten wir Sie um Rückmeldung an die Emailadresse des Förderkreises: foerderkreis-schule@web.de.

Besonders ist noch zu erwähnen, dass einige Vorstandsmitglieder nach langjähriger Tätigkeit Ihre Ämter niederlegen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für dieses Engagement!

Für die Nachfolge konnten Eltern gewonnen werden, deren Kinder sowohl die Grundschule (Primarstufe) als auch die Sekundarstufe besuchen. Eine solch gute Verteilung freut uns besonders. An dieser Stelle ein erstes Dankeschön an diese Eltern, die sicherlich mit neuen Ideen für einen wertvollen Beitrag des Förderkreises am Schulleben sorgen werden!

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Andrea Westphal
_____________________________________________________
Förderkreis der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen e.V.
Augustenburgstraße 22 a
76229 Karlsruhe

Andrea Westphal (1. Vorsitzende)
http://augustenburg-gms.de/
http://ich-gehe-gern.de/foerderkreis/




Verbraucherschutzpreis 2018 – Bericht der Sechstklässler

„Welche Apps haben Sie benutzt, um die Fußball-WM-2006 zu verfolgen?“, fragte die Kultusministerin Frau Dr. Susanne Eisenmann am 27.06.18 nicht ganz ohne Hintergedanken im Großen Saal des Verbraucherministeriums in Stuttgart zur Preisverleihung des Verbraucherschutzpreises 2018. Kurzes Nachdenken im Publikum – denn damals gab es doch noch gar keine Apps. Richtig!

Heute jedoch gehören die digitalen Welten wie auch die Sozialen Netzwerke bereits zum Alltag nicht nur der Erwachsenen sondern vor allem auch zu dem der Jugendlichen. Für die jungen Menschen existiert das „digitale Ich“ ganz selbstverständlich neben dem „Ich“ in der analogen Welt.

Das verantwortungsvolle Verhalten in der digitalen Welt war dementsprechend auch das fächerübergreifende Thema, mit der die Lerngemeinschaft 6 der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen sich im Rahmen des Unterrichts über mehrere Wochen beschäftigte: Bist du in vielen Sozialen Netzwerken aktiv? Gibst du deinen echten Namen preis? Legst du Wert auf Datenschutz? Ist es für dich ok, dass andere Leute deine Bilder sehen? Hast du schon mal jemanden per Internet beleidigt? 

Diese und viele andere Fragen haben die Sechstklässler in einer Umfrage sich selbst und anderen gestellt. Die Ergebnisse wurden mit dem Excel-Programm ausgewertet und in Diagrammen dargestellt, Präsentationen mit dem Power-Point-Programm entworfen, Plakate vorbereitet und präsentiert, Videos gedreht und …
Die Lerngruppen haben sich mit diesem Konzept um den Verbraucherschutzpreis des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz 2018 beworben. Und das mit Erfolg!

Denn die kritische Auseinandersetzung der Lerngemeinschaft mit den digitalen Lebenswelten gewann den 3. Platz und 250 Euro Preisgeld! Zehn SchülerInnen bekamen als Vertreter aller Sechstklässler die Auszeichnung im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Ministerium in Stuttgart persönlich überreicht. „Wir bleiben dran!“ verkündete Cheyenne während der Präsentation vor Ministern, ihre Augen leuchteten…

Autorenteam: Dr. Inna Beier und Herr Kempf und die Sechstklässler des Jahrgangs 2017/2018

 

Hintergrundinformation:
‚Der Verbraucherschutzpreis wird gemeinsam vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und der Verbraucherkommission Baden-Württemberg (im Jahr 2018) bereits zum fünften Mal verliehen. Die Preisträger werden durch eine Jury von Vertreterinnen von Verbraucherministerium, Kultusministerium und Verbraucherkommission ausgewählt. Mit dem Motto „Bei uns wird VERBRAUCHERBILDUNG groß GESCHRIEBEN – Verantwortungsvolles Verhalten in der digitalen Welt“ verfolgt der Preis das Ziel, Schulen für Projekte zu motivieren, welche die kritische Auseinandersetzung mit Angeboten der digitalen Welt sowie den Themen der Verbraucherbildung für junge Menschen thematisieren.‘ (Quelle: https://verbraucherportal-bw.de/,Lde/Startseite/Information_Bildung/Verbraucherschutzpreis+fuer+Schulen vom 01.07.2018)




Verbraucherschutzpreis 2018 – Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen erzielt dritten Platz beim Wettbewerb

Am Mittwoch, den 27. Juni 2018 wurde die Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen beim Wettbewerb um den Verbraucherschutzpreis 2018 als eine von vier allgemeinbindenden Schulen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet. Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 unter Leitung von Frau Dr. Beier und Herrn Kempf erhielten mit ihrem Projekt ‚Das Digitale Ich – Wie stelle ich mich digital dar?‘ den dritten Platz.

Ziel des Wettbewerbs war es, die Verbraucherbildung an baden-württembergischen Schulen zu stärken unter dem diesjährigen Motto „Bei uns wird VERBRAUCHERBILDUNG groß GESCHRIEBEN – Verantwortungsvolles Verhalten in der digitalen Welt“.

Die Schülerinnen und Schüler unserer 6. Klassen setzten, wie der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, bei der Preisleihung in Stuttgart bekundete, beeindruckende „tolle, alltagsnahe Projekte“ um. In Anwesenheit der Kultusministerin Frau Dr. Susanne Eisenmann erhielten vier baden-württembergische Schulen ihre Auszeichnungen.

Weitere Berichte aus Schüler- und Lehrerhand folgen hier in Kürze.

Mehr Informationen erhalten Sie unter:

 

 

Viele Grüße

Pascal Schütt

 

 

Stellvertretender Geschäftsführer




Einladung zum Tag der Offenen Tür am Donnerstag, 15.03.2018

Einladung zum Tag der Offenen Tür am 15. März 2018




Besuch des Referenten für Sicherheitspolitik in Jahrgangsstufe 10

Am 5. und 6. Februar 2018 hat uns Herr Hauptmann und Jugendoffizier Hehmann (Master of Science und Referent für Sicherheitspolitik) in
Jahrgang 10 besucht, um uns zur aktuellen Sicherheitslage weltweit und den konkreten Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu informieren.
Unser aktuelles Thema im EWG-Unterricht ist ‚Friedens- und Zukunftsicherung auf der Welt‘ und wir haben mit Spannung den Besuch erwartet.
Wir hörten einen spannenden, informativen und kritischen Vortrag, der sehr kurzweilig war. Im Anschluss wurden unsere Fragen freundlich und umfassend beantwortet.
Wir danken Herrn Hehmann für die gelungene Veranstaltung!
Frau Friesen / Jahrgangsstufe 10



Regelung zur Handnutzung in der Schule und im außerschulischen Bereich

– aus dem Elternrundschreiben zur Handyregelung in der Schule / Handynutzung im außerschulischen Bereich vom 15. Januar 2018 –

Liebe Eltern und Schülerinnen und Schüler der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen,

wie bereits in der Elternbeiratssitzung mit den Elternvertretern besprochen, hat die Schule die Handyregelung beschlossen, die eine Nutzung auf dem Schulgelände ausschließt. Diese Info mit Details dazu haben wir Ihnen im Dezember 2017 zugesandt.

Auf schulischer Seite versuchen wir durch Präventionsprogramme und Trainings für Aufklärung zu sorgen. Ein Mediencurriculum befindet sich in der Erarbeitung. Darin sollen neben dem Aufbau einer notwendigen und sinnvollen Medienkompetenz auch insbesondere die Probleme und Gefahren der privaten Nutzung von Sozialen Netzwerken, Persönlichkeitsrechte, Nutzung von Bildern („Das Internet vergisst nie“), Cyber-Mobbing u.v.m. behandelt werden.

Dazu werden nicht nur Schülerinfos, sondern auch Elternabende angeboten werden.

Zur Unterstützung bei Verdacht auf missbräuchliche Nutzung von Medien steht Ihnen als Ansprechpartner der Schule Herr Kempf zur Verfügung.

Darüber hinaus sehen wir uns veranlasst, Sie nochmals ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass Sie als Eltern die Verantwortung dafür haben, wie Ihre Kinder mit dem Mobiltelefon umgehen.

Insbesondere die WhatsApp-Nutzung ist hier zu erwähnen, da die Nutzung dieser App erst ab 13 Jahren freigegeben ist. Wenn Sie es dennoch unterstützen, dass Ihr Kind diese App nutzt, können die durchgeführten Handlungen ggf. bei Missbrauch zu einer strafrechtlichen Anzeige im persönlichen Bereich führen. Sie stehen also in der Pflicht, den Aufenthalt im Chatroom zu kontrollieren und die Verantwortung für den Verlauf zu übernehmen.

Vielfältige Hilfsangebote finden Sie im Netz, z.B.

In besonders gravierenden Fällen wie Mobbing steht es Ihnen frei, die Polizei einzuschalten. Sollte durch schwerwiegende Vorfälle das Schulklima beeinträchtigt sein oder eine gravierende Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliegen, behalten wir uns vor, schuldisziplinarische Maßnahmen zu ergreifen.

Wir hoffen, dass wir auch in dieser Hinsicht im Sinne einer gelingenden Erziehungspartnerschaft die Kinder gemeinsam zu einem respektvollen Umgang miteinander erziehen können.

Mit freundlichem Gruß

Chr. Schneider (Stellv. Schulleiterin) und V. Pepper (Vorsitzende Elternbeirat)
Karlsruhe, 15. Januar 2018

 




Nur die Augustenburgschule ist eben wie die Augustenburgschule

Charlotte Dörflinger, Felix Möller (Schülersprecher-Team) zeigen ihrem Gast ihr Lerntagebuch
Quelle: MdL Daniel Born, http://www.daniel-born.de/meldungen/daniel-born-mdl-gms-groetzingen-ist-ein-echter-standortfaktor-fuer-den-stadtteil/

„Nur die Augustenburgschule ist eben wie die Augustenburgschule“ – so fasst die Konrektorin und kommissarische Schulleiterin Christine Schneider den Austausch nach zwei Stunden treffend zusammen.

Karlsruhe-Grötzingen. Der Schwetzinger SPD-Landtagsabgeordnete und Bildungspolitiker Daniel Born MdL kam an die Augustenburgschule, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, wie es in Grötzingen läuft. „Beeindruckend, was hier für ein Klima der Offenheit und des Austauschs herrscht“, betont der Parlamentarier anerkennend. „Schule ist hier wirklich mehr als ausschließlich das klassische Vermitteln von Lerninhalten. Man gewinnt in Grötzingen schnell den Eindruck, hier sei es wirklich gelungen, Schule zu einem Lern- und Lebensort gleichermaßen zu machen“, so Born weiter.

Ausführlich präsentieren die beiden Schülersprecher Charlotte Dörflinger und Felix Möller dem politischen Gast ihre Schule. Die 16-jährige Charlotte gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn sie davon erzählt, wie hier Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedlicher Begabungen gemeinsam lernen und dabei voneinander profitieren. „Aber nicht nur schulisch bringt es einen weiter, an der Augustenburgschule zu sein, auch menschlich ist es etwas ganz Besonderes, wie man hier miteinander umgeht und mit welcher Selbstverständlichkeit gemeinsam gelebt und gelernt wird“.

Ihr männlicher Kollege im Schülersprecher-Team, Felix, pflichtet ihr bei: „wenn ich vergleiche, was ich über andere Schulen höre, würde ich nicht tauschen wollen“. Hier kann er in zahlreichen Fächern auf Gymnasial-Niveau unterrichtet werden, in denen, die ihm weniger liegen oder die er nicht so gut kann, hätte er jederzeit die Möglichkeit, die Anforderungen zu reduzieren. „Diese sogenannte Binnendifferenzierung klappt an Gemeinschaftsschulen einfach deutlich besser als an anderen Schularten, wo es eigentlich ebenso wichtig wäre, das Individuelle Lernen zu fördern“ meint Daniel Born MdL, Mitglied im Bildungsausschuss des Landes. Wie so häufig gelte auch hier, dass „Geld nicht alles, aber ohne Geld alles nichts“ sei. Dass die Lehrer bereitwillig ein hohes Maß an Engagement und Herzblut in die Schule investieren klappt nur deshalb so gut, weil sie nicht bloß schauen, wo sie am meisten verdienen, sondern als Lohn ihres Tuns eben auch die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler betrachten. „Diesen Idealismus kann man aber auch nicht in vollem Umfang bezahlen“, so Konrektorin Schneider, die von ihrem Lehrpersonal ebenso schwärmt wie von ihren Schülerinnen und Schülern.

„Hier bleiben Inklusion und Integration nicht nur Worthülsen, sondern werden mit Leben gefüllt“ stellt der Bildungspolitiker fest als er erfährt, dass ca. 10% der Schülerinnen und Schüler Inklusionskinder sind und erfährt von einer Schulbegleiterin, dass das an der Augustenburgschule so selbstverständlich dazugehört wie das gemeinsame Mittagessen.

Das Machbare umzusetzen gehört in Grötzingen zum Konzept. „Dass es hier schon aufgrund der räumlichen Gegebenheiten keine gymnasiale Oberstufe gibt, mag man bedauern, aber die Kooperation insbesondere mit den beruflichen Gymnasien läuft so gut, dass niemand befürchten muss, seinen angestrebten Schulabschluss nicht machen zu können, weil er bei uns ist“ sagt Christine Schneider und dass man gerne mehr Freiflächen hätte und „die Großen“ gerne in den Pausen das Schulgelände verlassen würden, was ihnen nicht gestattet ist, gehört wohl ebenso zu den Dingen, die sich nicht schnell werden ändern lassen.

Insgesamt zeigt sich Daniel Born angetan davon, dass „hier mehr Lösungen als Probleme zu erkennen sind“ und bedankt sich für die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild zu machen. Gemeinsam hofft man zum Abschluss des Austauschs, dass die grün-schwarze Landesregierung die außerordentlich erfolgreiche Gemeinschaftsschule nicht aus ideologischen Gründen unnötig in Konkurrenz zu anderen Schularten positioniert.

Für Sie da:

Wahlkreisbüro Daniel Born MdL
Schwetzinger Straße 10
68766 Hockenheim

http://www.daniel-born.de/meldungen/daniel-born-mdl-gms-groetzingen-ist-ein-echter-standortfaktor-fuer-den-stadtteil/




Berlin ist eine Reise wert – „Grötzingen meets Berlin“

Am Montag, 15.05.2017 trafen sich 72 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 mit ihren Lehrkräften, um die Abschlussfahrt anzutreten. Obwohl nur einige Schülerinnen und Schüler nach 9 den Jahrgang und die Schule verlassen werden, war klar – gemeinsam sind wir in Jahrgang 5 gestartet, gemeinsam beschließen wir das 9. Schuljahr.

Ziemlich zügig ging die Fahrt voran bis, ja, bis wir an die Stadtgrenze Berlins kamen. Von da an hieß es „stop and go“, für die letzten 14 km brauchten wir sogar eine Stunde und 10 Minuten. So kamen alle ziemlich gestresst am Hotel „Estrel“ im Bezirk Neukölln an. Koffer ausladen, deponieren und dann Abendessen waren die nächsten Schritte. Nach dem Essen wurden die Zimmerkarten verteilt – ja, 4* heißt: Doppel- oder Dreibettzimmer mit elektronischen Zimmerkarten und allem, was so dazugehört.

Dann ging es auf die Zimmer, nicht ohne vorher von den Lehrkräften bezüglich der Regeln noch einmal intensiv informiert worden zu sein. Auspacken, schauen wo und wie die anderen wohnen, ab 22 Uhr leise sein und ab 23 Uhr jeder auf seinem Zimmer – gaaaaanz klar haben wir uns an ALLE Regeln gehalten. Frei nach dem Motto – was der Lehrer nicht hört, ihn nicht stört ;-)).

Am Dienstag (und allen weiteren Tagen) konnten wir zwischen Krawatten- und Anzugsträgern ein super Frühstücksbuffet genießen, die Kombination „Rollmops garniert mit Donut“ gewann den morgendlichen Kreativwettbewerb. Glückwunsch! Zweimal gehen wäre auch möglich gewesen. Frisch gestärkt ging es dann zur Stadtrundfahrt mit Pause am „Checkpoint Charly“ und anschließend in „The Gate“. Klassenfotos am Brandenburger Tor und eine kleine Stärkung rundeten das Tagesprogramm ab. Um 20 Uhr waren alle frisch gestylt und aufgehübscht –  Disco war angesagt. Doch nicht irgendeine Disco, es ging ins Matrix (mit nur knapp 1200 weiteren Schülern). Laut war es, voll war es, heiß war es – einfach so, wie es sich für eine Disco gehört. Spät kamen alle nach Hause, geschlafen wurde wieder wenig.

Am Mittwoch war der Besuch des „Story Bunkers“ – beeindruckend. So tief unter der Erde wurde es einigen mulmig. Danach war ein wenig shoppen und essen in der „Mall of Berlin“ angesagt. Vom schicken Hut über trendige Kleidung, leckerem Essen, hier kam jeder auf seine Kosten. Anschließend fuhr der Bus alle nach Sachsenhausen, wo wir das Konzentrationslager besuchten. Bei großer Hitze erfuhren wir, welch Schicksal die Menschen hier erleiden mussten.  Erschöpft von all den Eindrücken und der kurzen Nacht davor ging es heute etwas ruhiger zu – aber nur, um wieder Kraft für den nächsten Tag und die letzte Nacht zu tanken.

Der Donnerstag begann mit einer Bootsfahrt bei herrlichem Sonnenschein, nach kurzer Stärkung (es geht doch nichts über leckeres Fastfood, wenn man einen so vollen Terminplan hat) war der Kuppelbesuch des Bundestages ein weiteres Highlight. Nach eingehender Kontrolle fuhr ein Fahrstuhl alle nach oben, die Begehung der Kuppel unternahm jeder für sich – manche auf Grund ihrer Höhenangst nur ein paar Meter. Über ein Headset bekam man die wichtigsten Informationen. Beim anschließenden Besuch der MdB Frau Kotting-Uhl, die sich eine Stunde Zeit für unsere Fragen nahm und unglaublich offen und sympathisch war, strichen wir den letzten Programmpunkt des Tages zugunsten einer letzten „Freizeit“ auf dem berühmten Ku´damm. Mitbringsel wurden gekauft und dann hieß es zurück im Hotel: Koffer packen! Tja, die letzte Nacht hatte es dann noch einmal in sich – Nils feierte in seinen 16. Geburtstag und jeder wollte gratulieren – natürlich immer unter Einhaltung der Regeln, sprich suuuuper leise. Früh um 6 Uhr dann aufstehen, Frühstück, 7 Uhr im Bus und 7.30 Uhr Losfahrt, tja – so war es geplant. Da alle die letzten Tage ihre Frühstückszeit selbst bestimmen konnten und alle immer pünktlich an den vereinbarten Treffpunkten waren, fiel es keinem auf, dass zwei Schüler fehlten. Nach zweimaligem Durchzählen kurz vor Fahrtbeginn stand dann fest, zwei schlafen noch. Nach mehrmaligem Hämmern gegen die Tür am Morgen und  vergeblichen Anrufen durch die freundliche Dame an der Rezeption („die haben das Telefon ausgesteckt oder den Hörer beiseite gelegt“) brachte schließlich weiteres Klopfen und Hämmern gegen die Tür sowie lautes Rufen (die Nachbarzimmer waren dann auch wach) die Jungs dazu, die Tür zu öffnen. An Waschen und Frühstück war nicht zu denken, Beine und Koffer in die Hand und ab in den Bus, in dem alle warteten. Die Begrüßung der Schlafmützen war „herzlich“. So ging es Richtung Heimat, wo alle gegen 18 Uhr von den Eltern erwartet wurden.

Fazit der Schüler: Können wir gerne wieder machen ;-), vielleicht mit ein bisschen weniger Programm und mehr Freizeit.

Fazit der begleitenden Lehrkräfte: Unsere Kids können sich benehmen, wenn sie wollen – schallisolierte Zimmer sind traumhaft und – die Abschlussfahrt in Klasse 10 kann kommen.

Und nun noch ein paar Bilder…




„Augustas Traum – ein Hörspiel“ … von der Idee zum fertigen Hörspiel

Die Projekttage im Mai 2017 wurden zu äußerst kreativen Schultagen für die Kinder der Klasse 4c im Schuljahr 2016/2017:  Die Schülerinnen und Schüler entwickelten mit ihren Lehrkräften Frau Milla, Frau Ludwig und Herrn Köhly aus dem Nichts mit ihren Ideen ein eigenes Hörspiel.

Was hat die Markgräfin Augusta mit dem Schulneubau zu tun? Wie hat sich die Namensgeberin des Schloss Augustenburg und unserer Gemeinschaftsschule in Grötzingen wohl „ihre“ Schule vorgestellt? Und welche Räume gibt es für die Kinder von heute wohl im fertigen Schulneubau in einigen Jahren?

Hören Sie das Ergebnis dieses Projektes: ein fast zwölfminütiges, spannendes Hörspiel. Lassen Sie sich entführen in die Welt der Markgräfin Augusta. Wir wünschen viel Spaß beim Anhören und Weitersagen!

„Augustas Traum – ein Hörspiel“
Text und Idee: Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c, Nadine Milla, Heidrun Ludwig, Michael Köhly
Sprecher, Sänger: Kinder der Klasse 4c
Geräusche: auditorix.de, eigene und die Geräusche in der Umgebung der Schule im Mai 2017
Schnitt & Ton: Michael Köhly
Mastering: Daniel Schroth, daniel-schroth.de (der Produzent unserer Schulhymne 2013)
Regie: Nadine Milla
(c) Alle Rechte bei Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen
Dieses Projekt steht in der Reihe der langjährigen Medienarbeit an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen. Unsere Schülerinnen und Schüler waren seit 2010 mehrfach Kinderhörspieljury der Stadt Karlsruhe bei den ARD Hörspieltagen in Karlsruhe. Ebenso wird langjährig die Ohrenspitzer AG angeboten, eine Arbeitsgemeinschaft rund um das Thema Hörspiel. Mit freundlicher Unterstützung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg und des Stadtmedienzentrums Karlsruhe, www.lmz-bw.de.

Das Hörspiel der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen wurde öffentlich uraufgeführt auf der Kulturmeile Grötzingen 2017 am Sonntag, den 25.06.2017 um 16:00 Uhr beim Kinderzelt am Niddaplatz.

Öffentliche Uraufführung im Kinder-Zirkuszelt bei der Kulturmeile Grötzingen am 25.06.2017 um 16 Uhr, Fotorechte: Veronika Pepper (Elternbeiratsvorsitzende)

(Presseberichte folgen in Kürze)