Schulsanitätsdienst kooperiert mit DRK

Schulsanitätsdienst und Rotes Kreuz

Schule Dienstag, 12. Juli 2022 von Schule

Erfolgreiche Zusammenarbeit unseres Schulsanitätsdienstes mit dem Deutschen Roten Kreuz

Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als eine Million Schulunfälle. Aus diesem Grund hat die Augustenburg-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe-Grötzingen einen Schulsanitätsdienst, der durch den DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. mit Know-how unterstützt und mit Sachspenden von der BARMER Karlsruhe gefördert wird. Der Schulsanitätsdienst erhöht nicht nur die Sicherheit an der Schule, er fördert auch die Sozialkompetenz der Schüler.

Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Insgesamt sind an der AGG 15 Jungen und Mädchen an der AG Schulsanitätsdienst beteiligt. Das nötige Know-how für ihre verantwortungsvolle Arbeit wird ihnen von Frau Nicole Knecht vermittelt. Die Schule arbeitet in Kooperation mit der Turmbergschule in Weingarten und der Realschule in Untergrombach um die Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen in Erster-Hilfe - als Grundlage für den Schulsanitätsdienst - auszubilden.

Die BARMER finanziert die Schulsanitätsrucksäcke, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von den Handschuhen über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Gemeinsam übergaben Philipp Geisberger, Geschäfts- führer der BARMER Karlsruhe, Sabine Raupp vom DRK- Kreisverband Karlsruhe e.V. und die Jugendleiterin vom DRK- Ortsverein Grötzingen den Erste-Hilfe-Rucksack an den Schulsanitätsdienst der Augustenburg-Gemeinschaftsschule. Das Jugendrotkreuz im DRK-Ortsverein Grötzingen steht der Schule ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Bei einem Schulunfall muss schnell gehandelt werden, „doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erster Hilfe halten viele davon ab“, weiß Philipp Geisberger. „Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt, sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei.“ Sabine Raupp betont, dass jeder eingeladen ist, sich zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen. Die Wichtigkeit des Schulsanitätsdienstes, wird auch durch den neuen Bildungsplan deutlich, zu dessen sechs Leitperspektiven auch die Perspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ gehört.

Der Schulleiter Friedbert Jordan freut sich sehr über die Grundausstattung für die AG Schulsanitätsdienst und weiß den Pausenhof und die Schulveranstaltungen in Zukunft sehr gut betreut.

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